Lebensweg - Lebensgeschichte

Ich bin die Train the Trainerin. Ich sorge dafür, dass Du begeisternde Seminare/Meetings/Events abhalten kannst, die so nebenbei ;-) auch noch echt effektiv sind. Und der Spaß darf dabei nicht zu kurz kommen - Infotainment eben!

Das hast Du auf meiner Webseite sicher schon (mehr als) einmal gelesen, denn das ist mein Beruf und meine Berufung. Storytelling gehört dazu, also erzähle ich Dir hier meine Geschichte, wie ich zur Train the Trainerin geworden bin - für alle, die sich etwas Zeit nehmen wollen. Denn kurz ist sie nicht, meine Geschichte, habe ja auch schon einige Jährchen auf dem Buckel - und natürlich die Erfahrungen dazu ...

Meine persönlichen 2 "Glücklichmacher" oder der Weg der Train the Trainerin

Ich fange bei dem an, was mich glücklich macht. Und mich macht es glücklich, eine Gruppe abzuhalten oder eine Beratung zu machen.

1. "Gib mir irgendein Wissen, irgendeine Info, und ich mache ein Seminar daraus."

Ich verbinde alles miteinander was mir begegnet. Vor allem Dein Wissen mit Deinem Publikum, Dich mit Deinen Inhalten, Neue Tools mit Wissensvermittlung, ... Meine Teilnehmer*innen und Kolleg*innen haben das erlebt und ich bin immer wieder gefragt worden: "Wie kann ich das (meinen Inhalt, mein Wissen) so verpacken, dass meine Teilnehmer*innen das auch gerne aufnehmen?" Und irgendwie finde ich IMMER etwas, mit dem eine  Gruppe begeistert werden kann - durch ein besonderes Setting, ein spezielles Tool, oder manchmal einfach nur durch ein angepasstes Wording.

Ich kann aus allem ein Seminar machen, und zwar so, dass es auch noch interessant ist und Ziele erreicht werden.

Und das kannst Du bei mir lernen.

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, das ist ein Glücklichmacher für mich: ich liebe es, Seminare auf den Weg zu bringen, oder auch ein Konzept, ein Traininsdesign, ein ganzes Trainingsbusiness... Ich liebe es, dass andere Menschen plötzlich stark und voller Selbstvertrauen vorne stehen, es gibt kaum etwas Schöneres im Leben.

2. "Gib mir eine Gruppe, und es geht mir gut."

Und jetzt geht es ganz an den Anfang: Als typische Südburgenländerin ging ich nach der Matura nach Wien studieren. Doch das Studium war nicht so wirklich mein Fall, viel zu theoretisch. In Ermangelung von für mich anregenden und "g'scheiten" Alternativen habe ich dennoch weiter gemacht und daneben viel gejobbt (Drechseln, bohren, sägen, schleifen, drehen, fräsen, ... das Tool für alle Modellbaugelegenheiten - ich war auf viele Messen und habe gut verdient.). Doch das war auf Dauer alles nicht befriedigend, ich wurde richtig depressiv. Also überlegte ich mir, was genau mir wirklich, wirklich Spaß macht.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ein Tutorium übernommen - es wurde mir nicht einmal angerechnet - aber für diese 2 Stunden in der Woche lebte ich. Ich hatte dort eine Gruppe zu leiten, die Anamnesegruppe für Medizinstudent*innen. Ich liebte jede Sekunde davon.

Mein erster Job als Trainerin - 1999

Also suchte ich mir einen Job, bei dem ich ausprobieren konnte, Gruppen zu leiten. Das war ein Frauenprojekt am A... der Welt. Ich fuhr eineinhalb Stunden hin und eineinhalb Stunden wieder retour, verdiente gerade so eben genug... aber ich leitete eine Gruppe. Und jedesmal, wenn ich in der Gruppe saß, vergaß ich alles andere drumherum, und es ging mir gut. So ist das übrigens immer noch: Ich bin in einer Gruppe oder einer Beratung, und nichts anderes zählt. Ich bin weg für die Welt.

Die Akademische Kommunikationstrainerin

Und das wollte ich dann auch von der Pike auf lernen - und fand den universitären Lehrgang zur akademischen Kommunikationstrainerin. In den stürzte ich mich voller Elan. Im Gegensatz zu meiner Schulzeit, in der ich aus Mangel an Interesse immer nur das Notwendigste gemacht hatte, wollte ich hier alles aus dem Lehrgang herausholen. Ich schloss ihn dann auch 2002 mit Auszeichnung ab.

Von den Lehrjahren zur Expertin

Schon während der Ausbildung zur akademischen Kommunikationstrainerin begannen meine wahren Lehrjahre: die Arbeit in AMS Projekten und mit arbeitslosen Menschen. Es war eine sehr intensive Zeit, und ich lernte den Umgang mit Gruppen und mit den unterschiedlichsten Zielgruppen.

 

Eine meiner Hauptzielgruppen war immer wieder "Frauen". Das hat mich dann schießlich auch zu ABZ*AUSTRIA gebracht - das Non-Profit-Unternehmen für Gleichstellung am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft. Dort änderte sich mein Aufgabengebiet. Ich wurde immer mehr zur Pionierin: ich machte bei Pilotprojekten mit, erforschte auf unterschiedlichen Ebenen, wie wir Menschen erreichen können mit unseren Anliegen und unserem Wissen.

 

Hier eine Auswahl von den Projekten, die mich besonders beeinflusst haben:

  • Frauen aktiv, Frauen initiativ und [Gschäftsfraun] - Frauen und Selbständigkeit im ländlichen Raum (das waren allesamt absolute Herzensprojekte von mir!)
  • Frauen kompetent - Leadership für Frauen (in spe)
  • Keck mobil - Bildungsferne Personen erreichen (eine besondere Herausforderung, dafür habe ich dabei auch extrem viel gelernt!)
  • Seestadt Aspern - Stadtteilmanagement (etwas ganz anderes, aber sehr spannend!)
  • Bildungsberatung Österreich - Überregionale Vorhaben: Gender und Diversity - Gleichstellung. Ziel war die Implementierung von G&D Standards im Netzwerk in Gesamtösterreich (Wer will schon Gender und Diversity Seminare... Am Ende alle, von mir zumindest! Cool, nicht?!)
  • Und noch einmal Bildungsberatung Österreich im Rahmen der Überregionalen Vorhaben: Kollaborative Konzeptenwicklung der österreichweiten Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Webauftritte der Bildungsberatung Österreich (Teil 2 läuft noch. Es ist wirklich eine supertolle Zusammenarbeit in diesem Team - mit viel Spielraum für Experimente.)

Die Unternehmerin oder wie kommt frau zur einer Marketingagentur...

Ich hatte das Glück, dass ich immer wieder in Projekten arbeiten konnte, in denen ich viele Workshops, Seminare, Coachinggruppen, aber auch Einzelcoachings ... abhalten konnte und dabei viel Expermentierfreiraum hatte - ohne Weiterlernen geht bei mir gar nix ;-). Doch die Selbständigkeit begleitete mich dabei immer, manchmal "nebenbei", manchmal auch in Vollzeit und irgendwann dann auch um das Wissen dazu weiterzugeben. Als Trainerin ist selbständig sein meist eine Notwendigkeit, doch wie kam ich zu einer Marketingagentur?

Digitalisierung und mein go online

Wie zu so vielem in meinem Leben: durch meine Lernbegierde und Neugier! Zu den Anfangszeiten des breit nutzbaren Internets wollte ich einfach immer mehr wissen, was im Netz denn so alles möglich ist. Ich beschäftigte mich mit Marketing und Marketern, welche Möglichkeiten sich für Expert*innen im Netz bieten können, und ich verbrachte Stunden, Nächte, Wochen,  ja Monate im Netz. Und irgendwann war ich Expertin für "Expert*innenstrategien im Netz". Ich war "e-commerce consultant", erstellte Webseiten und erarbeitete mit EPU's und KMU's Marketingstrategien, die das "Online" miteinbezogen - im Team mit Partner*innen.

Zu diesen Zeiten gab es so gut wie keine Ausbildungen dazu. Ich lernte alles sozusagen "autodidaktisch" und vor allem mit Begeisterung.

Meine ersten Webinare 2009ff - ein holpriger Start!

Ich sah früh die Möglichkeiten, die Online Seminare bzw. Webinare für kleine Unternehmer*innen bieten können. Doch das Abhalten davon ist wieder ein ganz andere Sache - zumindest, wenn es auch wirklich begeisternd sein und Ziele erreichen soll. Zu diesem Zeitpunkt kam die erste deutschsprachige Webinar-Plattform auf den Markt - edudip (2010). Ich startete meine ersten Webinare - und war jeweils nach nur einer Stunde Webinar fix und fertig! Es war Stress pur: es gab JEDESMAL technische Schwierigkeiten, teilweise konnte ein Drittel der angemeldeten Teilnehmenden nicht einsteigen. Das Trouble Shooting nahm einen enormen Teil des Webinars ein, ... das machte echt keinen Spaß. Ich ließ es eine Weile lang einfach sein. Doch die Möglichkeiten waren zu verlockend...

Digitalisierung als Basiskenntnis unserer Welt

Mit der Zeit entwickelte sich die Technik weiter - Gott sei Dank!! Ich beschäftigte mich mit anderen Zugängen zum Lernen online, mit E-Learning Kursen, Videoaufnahmen, Screen Capture Techniken, aber auch mit vielen Online Tools wie Prezi, mit denen Ich Online-Präsentationen machte, oder biteable für Lehr- und Marketingvideos, ... Das Internet bietet (fast) unendliche Möglichkeiten - ich war immer fasziniert davon. Und es wurde mir immer klarer: es ist ein wichtiger Teil unseres Lebens geworden, wir können die digitale Welt nicht mehr ausschalten - mit allen Vor- und Nachteilen. Und Menschen, die sich in dieser Welt nicht zurecht finden, haben massive Nachteile. Das ist als ob sie nicht schreiben oder lesen können. Digitalisierung ist eine Grundkenntnis geworden, die noch nicht jede*r hat.

Online Lernen lernen - die Mission Digitalisierung

Es wurde zu einer Passion von mir, die digitale Welt als Lernfeld und Lehrfeld anderen Menschen näher zu bringen. Immer wieder hatte ich heiße Diskussionen darüber und hörte so Argumente wie: "Damit will ich nichts zu tun haben."  oder "Das brauche ich beim meinem Job nicht." Äh, wir alle haben damit zu tun, ob wir wollen oder nicht. Beweg Deinen A... und bschäftige Dich mit DEINER Welt, in der Du lebst. Oder: "Ich will nicht zum gläsernen Menschen werden..." Na ja, sobald Du einen Einkauf im Netz getätigt hast, bist Du sichtbar! Und wer hat das nicht? Aus meiner Sicht geht es nicht (mehr) darum diesen Teil unserer Welt auszublenden aus unserem Leben, sondern zu schauen, wie wir gut damit umgehen, konstruktive Regeln definieren. Auch so, dass unsere Rechte gewahrt bleiben, ganz klar. Die Regeln sind noch nicht ausgereift, doch da will ich mitgestalten und nicht außen vor bleiben!

Ja, Du merkst, da kann ich "deftig" werden, es ist mir einfach wichtig. Hier ist ein Blogbeitrag von mir im Bildungsbuch.at zum Thema Homeoffice, wenn Du nachlesen willst.

Und dann kam Corona

Keiner freut sich über Corona, aber der eine oder andere Vorteil kam schon dabei heraus. Und dass jetzt plötzlich allen klar wurde, welche Chancen das Netz bieten kann, das ist einer davon. Natürlich aus der Notwendigkeit heraus, klar. Ich nenne das den absoluten Digitalisierungs-Schub. Jetzt muss ich nicht mehr dafür argumentieren, jetzt kann ich einfach Möglichkeiten herzeigen. Das ist eine richtige Erleichterung für mich, das kannst Du mir glauben. Mein ganzes Wissen und die Erfahrungen der letzten Jahre, des letzten Jahrzehnts, kann ich jetzt endlich weiter geben!!! Die Webinar-Veteranin im Einsatz! ;-)

Humor und Infotainment

"Ich habe noch nie bei einem Seminar so viel Spaß gehabt." "Wir haben so viel gelacht und trotzdem extrem viel gelernt. Dass Lernen so vergnüglich sein kann habe ich mir vorher nicht vorstellen können."
Solche und ähnliche Aussagen bekam ich immer wieder als Feedback nach meinen Seminaren. Für mich war das selbstverständlich, dass Lernen nur mit Spaß und Lachen gut funktioniert. Etwas leicht zu gestalten mit viel Lachen mittendrin war für mich immer schon Teil meiner Methode. Mit dem High Performance Kabarett Training habe ich es dann auch noch "auf die Spitze getrieben": mit einer Gruppe innerhalb von nur zwei Tagen eine komplette Bühnenshow auf die Beine zu stellen, bei denen das Publikum "sich abbärt" vor Lachen. Und dabei auch noch inhaltliche Ziele zu erreichen. Ich liebe diese Kabarett-Trainings und die Shows - die Teilnehmenden und das Publikum übrigens auch.

Wie gestalte ich aktiv meinen Humor?

Es hat mich irritiert, dass etwas, das für mich so selbstverständlich ist und das ich nicht einmal hinterfrage, für andere etwas Besonderes ist. Ich wollte wissen, wie ich zu meinem Humor komme, oder noch besser, wie ich ihn aktiv gestalte. Und deshalb habe ich die Ausbildung zur Humorberater*in und zu Humormanagement bei Michael Trybek - Clown, Kabarettist und Seminarleiter- und seinem Team gemacht. Ich liebe ja jedes Seminar, das ich besuche (wirklich!), aber diese Ausbildung war besonders cool. Hier ein Eindruck vom Clownevent in der Innenstadt in Wien (Michaelerplatz und Graben) mit der ganzen Gruppe und ich in pink ;-).

Dr. Dla tritt auf...

Na ja, mein Name ist ja nicht gerade einfach auszusprechen, Drdla. Mit einem winzig kleinen Punkt dazwischen, habe ich den Doktortitel! Das wurde mir das erste Mal bewusst, als ich einen Brief bekam, der an Frau Dr. Susanne Dla gerichtet war, an mich! Den Doktortitel habe ich mir dann im Laufe der Humormanagement-Ausbildung sozusagen angeeignet. Wenn ich Grafiken - meine Edutainment-Snacks - zeichne unterschreib ich mittlerweile mit Dr.in Dla. Oder wenn ich irgendetwas nicht ganz Ernstzunehmendes von mir gebe, um einen Punkt zu machen, dann zitiere ich Dr.in Dla. - die ganz "hochwissenschaflich" den (un)relevantesten (Un)Sinn von sich geben kann, oder einfach nur für ein Augenzwinkern sorgt. Clown bin ich keiner, aber Dr.in Dla schon!

Ich bin immer bereit, mich zu blamieren, um ein Ziel zu erreichen.

Collaboration in action... mein Netzwerk

Kollaboration schafft bessere Ergebnisse, als die Arbeit alleine. Das habe ich immer wieder und wieder und wieder erlebt. Also hole ich mir tolle Menschen in mein Leben und meine Arbeit, mit denen ich gut zusammenarbeiten kann. Das sind Expert*innen in ihren Bereichen, durch die meine Angebote noch viel besser werden. Einfach, weil ich mir ihren Input hole, oder auch weil ich mit ihnen das Seminar/Workshop/Event... gemeinsam gestalte.

 

Besonders aktuell ist die Zusammenarbeit mit Daniela Friedrich. Mit ihr gestalte ich Teamtrainings, in denen wir über gemeinsames Kochen (Yamm!) die Ziele erreichen. Wir sind beide Genussmenschen und lieben Kochen, beide sind wir leidenschaftliche Trainerinnen. Ich hoffe ehrlich gesagt, dass wir auch trotz Covid19 demnächst wieder Präsenzseminare abhalten können, und ein paar davon sollten mit Teams in Küchen sein. Vielleicht mit Deinem Team? Ich freue mich darauf.

 

Kornelia Neugebauer ist eine meiner wichtigsten Kollaborations-Partner*innen. Von ihr bekomme ich gnadenloses Feedback, geniale Inspirationen und viel KnowHow zu SEO und Social Media. Danke, Kornelia.

 

Und aktuell genieße ich es total mit dem Team in Salzburg (Salzburger Erwachsenenbildung) zusammenzuarbeiten, Konzepte zu erstellen und Strategien umzusetzen - und auch den einen oder anderen Blogbeitrag zu schreiben im Bildungsbuch.at., um Menschen zu mehr Bildung zu motivieren. Und mit Katrin Reiter mache ich auch externe Seminare, im Moment vor allem für die Bildungsberatung Österreich.


Das sagt Katrin Reiter, MA,

Projektleitung und Projektmanagement, Netzwerk Bildungsberatschung Salzburg

 

"Susanne ist eine Entwicklerin mit Herz und eine didaktische Koryphäe mit Strahlkraft, egal ob analog oder digital.

Sie begeistert mich in der Konzeption wie auch in ihren Trainings durch ihr feines Gespür für klare Kommunikation mitsamt den relevanten Inhalte. Sie ist absolut zielorientiert und bringt ihre Expertise unmittelbar in den Krezontext ein.

Sie vermittelt und konzipiert visuell sehr ansprechend und vielfältig. Sie ist eine didaktische Storytellerin, die lebendig und sympathisch entwickelt und vermittelt, und die so ganz nebenbei auch noch in die passenden Tools einführt.

Sie greift Ideen auf, entwickelt ihre gesamten Inhalte bedarfsorientiert und bindet die Menschen aktiv ein. Sie ist eine hervorragende Trainerin und Entwicklerin, die immer am Puls der Zeit ist."

(Wow, ich bin ganz gebügelt von den vielen "Blumen"... Ich sage danke für dieses Testimonial).